Das älteste Getreide: Einkorn

Eigenschaften vom Einkorn

Einkorn wurde bereits vor 10'000 Jahren als erste Pflanze vom Mensch kultiviert. Bis heute wird es genetisch unverändert angebaut.

 

Im Einkorn befinden sich bis zu 50% mehr hochwertige Proteine als im Weizen. Damit unterstützt Einkorn das Nervensystem und sorgt für eine langanhaltende Sättigung. Der Carotin-Gehalt liegt im Vergleich mit Weizen mindestens doppelt so hoch, was sich positiv auf die Sehkraft und das Immunsystem auswirkt. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan und Eisen sind im Einkorn deutlich höhter konzentriert. Mit dem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren unterstützt Einkorn eine gesunde Ernährung. 

 

Einkorn sättigt gut uns ist leicht verdaulich. Damit ist es als Schonkost oder für Sportler ein hervorragender Energielieferant. 

In Absprache mit dem Arzt kann das fast glutenlose Einkorn eine Alternative für Weizenallergiker sein.

Verwendung vom Einkorn

Die Verwendung von Einkorn ist sehr vielfältig. Als Mehl gemahlen, lassen sich daraus süsse und salzige Gebäcke herstellen. Durch den sehr geringen Glutenanteil sollten Brote allerdings mit langer Teigführung oder Sauerteig zubereitet werden. 

 

Das feine, gelbliche Einkorn-Halbweissmehl eignet sich zum Saucen und Suppen binden, als Wähenteig, Focaccia oder Pizzateig.

 

Als Griessbrei oder Porridge ist Einkorn ein ausgewogenes und nahrhaftes Frühtsück. 

Das ganze Korn ist mit seinem Aroma eine Bereicherung und Alternative zu Reis und Hülsenfrüchten.

 

Gekeimt ist das Einkorn-Korn eine ideale Salatzugabe.