Unsere Tierischen Helfer

Viele verschiedene Tierarten sind auf dem Hof Biomonti daheim. Den grössten Bestand machen die Mutterkühe aus. Dazu kommen noch ein paar Ziegen, Schafe und einige Appenzeller Spitzhaubenhühner.

 

Alle Tierarten erfüllen einen Zweck auf dem Hof. Sie wandeln die Energie im Gras um, damit sie in Form von Fleisch für uns zur Verfügung steht. Sie liefern alle Dung, welches für das Wachstum des Getreides und Gemüse notwendig ist. Ohne unsere tierieschen Helfer, könnten wir nicht existieren. Wir sind daher den Tieren zu grossem Dank verpflichtet und schulden ihnen das bestmögliche Leben, das wir ihnen bieten können. 

 

Die Ziegen, Schafe und Kühe sind behornt! Die Auslastung der Ställe beträgt nur 70% der gesetzlich erlaubten Grossveheinheiten. Aus unserer Sicht ist das genug. Die Tiere haben also viel Platz um sich zu bewegen, auszuweichen und zusammenzu kuscheln, wie sie es eben gerade für sich am Besten finden. 

 

Für unsere beiden Lieblingsrassen, das Original Evolèner Rind und die Capra Grigia Ziege sind wir Mitglied in Zuchtorganisation und  betreiben Reinzucht um diese alten Rassen zu erhalten. Sowohl die "Evolèner" wie auch die "Grauen" gehören beide zu den 32 bedrohten Nutztierrassen der Schweiz.  


Das Original Evolèner Rind

  • Die älteste Schweizer Rinderrasse aus dem Wallis. 
  • In jedem Fall behornt!
  • Ideal für Höhenlagen geeignet
  • Klein, temperamentvoll, sensibel
  • robust, gesund, guter Futterverwerter
  • sehr Menschenbezogen und eigensinnig


Die Capra Grigia Ziege

  • Die alte Rasse aus dem Südbünden und Tessin
  • robust, gesund und geländegängig
  • behornt!
  • sehr starke Klauen
  • etwas wild, dennoch gut zu handhaben

Die 6 Ziegen und 2 Schafe helfen uns bei der Offenhaltung von wertvollem Kulturland welches maschinell nicht zugänglich ist und somit für die Heuernte ungeeignet oder nicht möglich ist. Im Frühling weidet die Kleinherde rund um den Hof. Bereits im Mai geht es aufs Maiensäss "Suransun". Dort, oberhalb der Viamalaschlucht, verbleibt die Herde je nach Witterung bis Ende August. Von der Viamalaschlucht geht es weiter nach "Cuolm" in Scharans, die Weide direkt unter der Alp. Sie ziehen von dort Weide für Weide talwärts bis sie im Dezember schliesslich wieder in den warmen Stall dürfen.